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Musik ist seine große Liebe

René Rüddenklau startet mit der Deutsch-Pop-Band FILIP durch

2021 soll das Jahr von René Rüddenklau (links) und seinen Band-Kollegen Philipp Riederer, Fabian Merbeler und Daniel Sander werden. © Kathrin Heinzle

Musik ist seine große Liebe – eine Liebe, die ihn seit seinem fünften Lebensjahr begleitet:  René Rüddenklau aus Hallbergmoos will mit der deutschen Pop-Band FILIP durchstarten.

Schon sehr früh begann der heute 27-Jährige das Gitarrenspielen und stieg dann in seiner Gymnasialzeit auf den Bass um. Wie es dazu kam, welche Wege und Umwege er bisher allein und mit der Band, verfolgt hat, das erzählt er in einem Interview mit dem HALLBERGER.

DER HALLBERGER: Die Band FILIP mit der aktuellen Besetzung, zu der Du ja auch gehörst, gibt es seit Januar 2020. Wie bist Du dazu gekommen?

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Rene Rüddenklau: Ich habe immer schon ein Faible für das Gitarrenspielen gehabt und bin dann später auf den Bass umgestiegen. Zwei von vier Bandmitgliedern kennen sich aus unserer Schulzeit im Oskar-Maria-Graf-Gymnasium in Neufahrn. Dort spielten wir im Schulorchester, haben Musicalaufführungen live begleitet.
Ein Schulfreund, Philipp Riederer, gründete bereits damals die englische Pop-Rock-Band „Windfall“, in der ich bereits als Bassist mit dabei war. Wir hatten ein paar erfolgreiche Auftritte hier im Landkreis, dann ist aber leider alles wieder eingeschlafen. Vielleicht auch deshalb, weil jeder neben der Musik damals auch noch andere Ziele im Visier hatte.

Welche Ziele waren das?
René Rüddenklau:
Nun ja, nach dem Abitur und nach zwei Auslandsaufenthalten in Südostasien und Südamerika habe ich ein Studium des Maschinenbaus und dann der Luft- und Raumfahrttechnik absolviert und nach meinem Masterabschluss auch eine Anstellung hier in München bekommen.
Nebenher habe ich immer Musik gemacht und natürlich den Kontakt zu meinen Schulfreunden und Bandmitgliedern gehalten. Als die Anfrage kam, mich wieder in einer neu aufgestellten Deutsch-Pop-Band zu integrieren, war ich sofort dabei.
Und jetzt möchten wir mit deutschen Texten und der Band FILIP wieder voll durchstarten.

Warum der Bandname FILIP und warum jetzt mit deutschen Texten? Wer schreibt diese?
Rene Rüddenklau:
Philipp, unser Frontmann, hat immer schon mit deutschen Liedtexten experimentiert und hatte als Solokünstler auch Erfolg damit. Aus dieser Zeit stammt auch der Bandname und wir wollten es dabei belassen.
Die einzelnen Songs entstehen quasi im Zusammenspiel zwischen uns allen. Zunächst steht die Text-Idee, dann kommen die Akkorde und das Arrangement dazu. Danach wird an der Rhythmik der Songs gefeilt und dann wird alles nochmal arrangiert. Jeder von uns bringt sich da voll mit eigenen Ideen ein.
Diese Arbeitsweise hat sich auch aufgrund von Corona sehr bewährt – wir schicken uns alles online zu. Jeder von uns hat ein Minimal Set-Up für Musikproduktionen zu Hause und kann gut allein arbeiten und wir müssen nicht ins Tonstudio. Lediglich beim Schlagzeug machen wir eine Ausnahme – das geht am besten im Studio. Danach kommt nur noch das Mixing des Toningenieurs und das Mastering, bevor alles veröffentlicht wird
.

Wieviel Songs gibt es inzwischen von FILIP?
Rene Rüddenklau:
Wir haben bisher fünf Songs aufgenommen. Zwei davon sind bereits veröffentlicht:  BILD und 14.  In BILD stellen wir die Frage, wie siehst Du die Welt von heute in hundert Jahren? Und in 14 geht es um Tagträume – in denen man eine Reise durch Frankreich und Italien macht.

Zu BILD haben wir auch unseren ersten Videodreh absolviert – das war eine große Challenge und eine irre Erfahrung. Wir haben mit einem Berliner Künstler zusammengearbeitet, der uns während des gesamten Drehs, der immerhin 24 Stunden dauerte, quasi in eine Leinwand farblich integriert hat.

Wenn jetzt Eure Songs durch die Decke gehen – seid ihr darauf vorbereitet? Wo seid ihr bereits aufgetreten?

Rene Rüddenklau: Vorbereitet ist man nie richtig – aber ich kann mir das gut vorstellen. Die Jungs und ich sind so gut aufgestellt und aufeinander eingespielt – wir sind zu allem bereit. Live-Auftritte haben wir bisher in vielen kleineren Clubs und auf größeren Festivals absolviert, aber auch bei verschiedenen großen Sportevents als Vorprogramm.
Es gehört immer auch das Quäntchen Glück dazu – will heißen, dass man am richtigen Ort zur richtigen Zeit spielt…… und gehört wird.

Bleibt auch noch genügend Zeit und Muße für Anderes?

Rene Rüddenklau: Ich denke doch – ich liebe die Musik und die Band – bin aber vielseitig interessiert. Ich mache alles gerne und mit vollem Einsatz, es muss nur Spaß machen – ob Jogging oder Golfen.  Außerdem bin ich ein kleiner Daniel Düsentrieb – bin in der Elektronik erfinderisch unterwegs.

Ziele der Band für 2021?

Rene Rüddenklau: Wir haben ja noch drei weitere Songs fertig, die wir dem Publikum vorstellen möchten. Im Februar veröffentlichen wir nun die Single „Wieder nur im Kreis“ auf Spotify & Co. Natürlich entwickeln und basteln wir an weiteren neuen Liedern, die wir aufnehmen wollen – Ideen dazu sind hundertfach vorhanden. Und wir hoffen, dass wir bald wieder mit Live-Auftritten auf der Bühne stehen. Das wäre wirklich super!

Man darf also gespannt sein, so oder so wieder von dem sympathischen jungen Mann aus Hallbergmoos und der Band  FILIP zu hören! Toi, toi, toi für alles!

(Interview: Beate Bodenschatz)

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