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Gemischte Bilanz

Open Air Kino: Weniger Besucher als erhofft

© Eva Oestereich

Eine Woche lang hatte die Gemeinde Hallbergmoos die Bevölkerung zum kostenlosen Open-Air-Kino in den Sportpark eingeladen. Nach einem guten Start mit 105  Besucher, flaute das Interesse merklich ab. Das Finale mit 220 Gästen beim „Fast & Furios 9“ konnte die Verantwortlichen wieder ein wenig trösten.

Narhalla-Präsidentin Renate Hofbauer war täglich zusammen mit sechs Narrhalla-Mitgliedern vor Ort. Sie war nicht ganz glücklich: Denn zwischen 30 und gut 100 Besucher wurden pro Vorstellung gezählt. Ein bisserl Ermutigung gab’s zum Schluss, zum Actionfilm Fast & Furios 9 rekordverdächtige 220 Besucher kamen.

Geschenk der Gemeinde

An dem ein oder anderen Tag hätte sie sich freilich mehr Zuschauer gewünscht: „Es ist immerhin kostenlos. Es wäre schön gewesen, wenn mehr Leute das Geschenk der Gemeinde angenommen hätten.“ Es wäre, wie sie hinzufügt, „doch schade, wenn’s nicht mehr stattfindet, weil das Open Air Kino zu wenig angenommen wird.“ Man müsse freilich bedenken, dass zur gleichen Zeit mit dem „Sommer in der Stadt“ und dem „Kulturboten“ Konkurrenzveranstaltungen in Freising laufen.

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Mit Kind und Kegel auf dem Rasen gemütlich gemacht

Großes Lob gab’s für die Disziplin der Besucher, die keinen Müll zurückließen. Sie fügt hinzu: „Super war auch, dass wir schon um 20 Uhr starten konnten und das Kino in den Ferien war. Da kamen viele Kinder mit ihren Eltern.“ Tatsächlich waren die Besucher mit Kind und Kegel angerückt, um es sich auf dem Rasen des Sportparks gemütlich zu machen: Ausgerüstet mit Picknickdecken, Sesseln, Klapp- stühlen, Luftmatratzen, Sitzsäcken und aufblasbaren Loungesesseln. Und natürlich mit warmen Jacken und Decken. Denn nach 20 Uhr werden die Temperaturen dann schon etwas kühler.

Bestens organisiert war das Drumherum: Am Eingang stand Security, die die Anmeldungen via Luca-App und Anmeldeformular überwachten. Im Inneren gab’s drei Holzhütten, wo Getränke vom K&F-Getränkemarkt, Eis, Popcorn und Nachos verkauft wurden.

Und natürlich die Riesen-Leinwand, die 6 x 12 Meter groß ist. Zwei Techniker waren vor Ort und fuhren dann gegen 20 Uhr den Film ab. „Wir mussten noch etwas abwarten, bis es dunkler wurde, denn bei Helligkeit sieht man ja letztlich vom Film nicht so viel. Aber die Anwesenden hatten dafür Verständnis.“ So konnten auch alle ein Auge für die sagenhafte Beleuchtung der umliegenden Bäume werfen, die die Gemeinde installiert hat.

Hofbauer hofft trotz der nicht ganz zufriedenstellenden Bilanz auf ein nächstes Mal: „Auch wenn die Veranstaltung viel Geld kostet, wäre es super, wenn sie beibehalten wird.  Es ist eine schöne Geste der Gemeinde an die Bevölkerung.“

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