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Skulpturen von Allun Turner

Kunstausstellung im Seiboldhaus

Skulptur von Bildhauer Allun Turner

„The man who ate a spider“: So lautet der Titel einer Ausstellung, die an diesem Wochenende (29. bis 31. Oktober) im Seibold Haus im Schlossgut Erching zu sehen ist. Gezeigt werden Skulpturen von Allun Turner: Ausdrucksstarke Köpfe aus Papiermaché, die sich mit der Energie einer Spinne auseinandersetzen.

Unter dem Titel „Voice of Erching“ haben der Regisseur Thomas Goerge und Anja von Wins eine Veranstaltungsreihe organisiert, die sich aus dem Projekt „75-Hektar-Wiese“ des Vereins udei entwickelt hat. In der Atelier-Werkstatt werden Künstler alle zwei Monate ihre Werke präsentieren. Die Organisatoren versprechen ein pulsierendes Kunsterlebnis.

Den Auftakt macht nun Allun Turner, der bei dem Theaterprojekt „75-Hektar-Wiese“ (wir berichteten) die Installation das Südtor gestaltet hat.

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Allun Turner

Allun Turner wurde 1964 in Phalaborwa in der Provinz Limpopo (Südafrika) geboren. Er studierte in Johannesburg an der „School of the Arts“ (Hochschule für Kunst, Ballett und Schauspiel). Seine beträchtlichen Erfahrungen als Regisseur und Art Director in Fernsehproduktionen führten ihn nach Indien, Kanada, Großbritannien und in die Vereinigten Arabischen Emirate. Er war neben anderem im Werbungs-, Ausstattungs- und Stylingbereich sowie als Grafik- und Schmuckdesigner tätig.

Seit mehreren Jahren lebt und arbeitet er in München. Es folgten u.a. Ausstellungen in Salzgitter, im Landratsamt Freising, in der Mohrvilla Freimann und im Gasteig in München.

Derzeit ist Allun Turners künstlerisches Werk hauptsächlich auf Portraits gerichtet. Doch gilt seine Liebe auch der Bildhauerei. Vom Geist und der kreativen Kraft der Township-Kunst Südafrikas inspiriert, arbeitet er viel mit recycelten Materialien.

„A man who ate a spider“

Allun Turner wird sich mit den Zusammenhängen seiner Jugenderfahrungen in Afrika mit der Insekten- und Tiersymbolik des Psychoanalytikers C.G. Jung auseinandersetzen. Der Künstler beschreibt seine aktuelle Arbeit mit den Worten: „Dabei geht es um eine Umwandlung des menschlichen Geistes in etwas, das einen jenseits das jetzigen Standorts befördern kann.“

Neben Zeichnungen, Gemälden und Portraits werden vor allem Plastiken und Objekte im Zentrum der Ausstellung stehen und sein vielseitiges Schaffen zeigen.

Termine:
Freitag, 29. Oktober, 18.30 Uhr: Eröffnung – Musik: Marcus Tronsberg und Katya Taliani
Samstag, 30. Oktober, 14 bis 20 Uhr – Musik: Marcus Tronsberg und Katya Taliani (16 Uhr)
Sonntag, 31. Oktober, 14 bis 17 Uhr – Musik: Marcus Tronsberg (15 Uhr)
Eintritt: 15 Euro
Es gilt die 3G-Plus-Regel

Kultur

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