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Pläne für Parkhausbau angepasst

Bauausschuss ändert Bebauungsplan

Das ging schnell: Vor einer Woche hat sich der Gemeinderat dazu entschlossen, die Planungen für ein Parkhaus im Munich Airport Business Park anzustoßen. Nun wurden im Bauausschuss die notwendigen Änderungen des Bebauungsplans durchgewinkt.

Laut Machbarkeitsstudie wird das vierstöckige Parkhaus mit 309 Stellplätze rund 6,4 Millionen Euro kosten. Das 71 auf 39 Meter große und 12 Meter hohe Gebäude passt allerdings nicht in den geltenden Bebauungsplan: Mit 10.800 Quadratmetern und einer Geschossflächenzahl von 2,1 überschreitet es das erlaubte Maß (1,0) deutlich. Der Bebauungsplan wird nun im vereinfachten Verfahren angepasst. Der Bauausschuss erteilte dem Änderungsentwurf einstimmig sein Plazet.

Allerdings gab Stefan Rentz (CSU) den Ratskollegen einige „fachliche Anmerkungen“ mit auf den Weg: Er hat seinerzeit den einschlägigen Bebauungsplan „Sondergebiet Hotel“ erstellt und sieht die städtebauliche Grundkonzeption angetastet: „Wir schneiden hier stückweise die Wurst ab und mischen sehr stark heterogen“, gab er zu bedenken. „Das Klein-Klein ist strategisch nicht ideal.“ Aus Sicht des Bauingenieurs und Städteplaners wäre es sinnvoller, homogene Zonen – etwa für Wissenschaft, Kleingewerbe oder Hotels – einzurichten.

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„Städtebau trifft Realität“, kommentierte Bürgermeister Harald Reents (CSU) den Einwand. Die Gemeinde müsse, so sagte er weiter, die Vielfalt der Interessen zusammenführen. Ziel müsse ein hochwertiger Mix der Gewerbeansiedlungen sein. Stefan Kronner (SPD), Referent für Ortsentwicklung, gab Rentz grundsätzlich Recht. Er unterstrich aber auch: „Wir haben keine Alternativen und keinen anderen Standort für das Parkhaus.“  Der Bebauungsplan trage zwar den Namen „Sondergebiet Hotel“. Doch tatsächlich brauche man an dieser Stelle kein weiteres Hotel. Es hätten sich etliche Gästehäuser an anderen Stellen im MABP angesiedelt.

Kronner wandte indes seinen Blick auf die 15 laufenden Bebauungsplanverfahren in der Kommune: „Wir müssen uns überlegen, welche wir forcieren. Sonst haben wir irgendwann 20 laufen und keines geht so recht vorwärts.“ Bürgermeister Harald Reents verwies darauf, dass der Gemeinderat in seinen Vorberatungen zum Nachtragshaushalt da ja bereits Prioritäten gesetzt habe.

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