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Shopping Queen in Hallbergmoos gesucht

Moderätsel bei Mode Gruber

Mode im Wert von 600 € gibt's im Hallbergmooser Modehaus Gruber von Claudia Rühmann zu gewinnen. © Beate Bodenschatz

Shopping Queen ganz ohne Guido Maria Kretschmer? Geht das? Ja, das geht – nur in Hallbergmoos! Mode Gruber, die Boutique für extravagante und stylische Mode, hat sich etwas ganz Besonderes für ihre Kunden einfallen lassen: ein Moderätsel der ganz besonderen Art als Dankeschön an Alt- und Neukunden nach dieser Pandemiezeit. HALLBERGER-Autorin Beate Bodenschatz hat mit der Inhaberin, Claudia Rühmann, darüber gesprochen.

Halllberger: Lange ist es her, dass man ganz relaxt zum Shoppen zu Mode Gruber gehen konnte. Das Geschäft musste kurz vor Weihnachten wegen des Lockdowns ja schließen. Sie haben sich jetzt aber etwas ganz Spezielles für Ihre Kunden einfallen lassen?

Claudia Rühmann: Wir suchen die Shopping Queen in Hallbergmoos – genauer gesagt drei davon. Wir haben drei Mode-Preise ausgelost im Gesamtwert von 600 €.  Und die gilt es einzulösen. Die Idee ist uns gekommen, nachdem wir nach der Pandemie-Schließung bemerkt haben, dass unsere Kunden verstärkt unsere Schaufenster bei ihren Spaziergängen im Blick hatten. Diese wurden in kurzen Abständen immer mit neuen Outfits umgestaltet, die man dann per Telefon oder Mail ordern und per Click & Collect abholen konnte.
Deshalb nun dieses kleine Schaufensterrätsel für drei Gewinner. Ich möchte jetzt nicht zu viel verraten, aber es kann von jedem gelöst werden, der sich mit Mode auskennt oder sich dafür interessiert.

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Was müssen die Damen dafür tun?

Rühmann: Wenn man die Schaufenster studiert, wird man schnell merken, wie man auf die Lösung kommt. Das Lösungswort dann bitte notieren und in eine dafür bereitgestellte Box in unserem Geschäft abgeben. Die Aktion läuft bis Ende März, dann werden drei Gewinner ermittelt: die Shopping-Queens Frühjahr/Sommer 2021.
Ich möchte diese Aktion dann auch noch mal im September durchführen, um dann auch wieder drei Damen für Herbst/Winter 2021/22 zu küren. Ich wünsche mir, dass meine Kundinnen begeistert sind – ist es doch auch als Dankeschön für ihre Treue gedacht
.

Sie haben einen sehr großen Kundenstamm, der den Stil und Geschmack bei Mode Gruber sehr schätzt. Sind Sie darauf stolz und wie schwer ist es, diesen Anspruch zu halten und gerade in dieser Zeit alle Wünsche zufriedenzustellen?

Rühmann: Man kann sich nie zurücklehnen und sicher sein, dass man beim Ordern immer das Richtige aussucht – aber ich setze auf meine Erfahrung und auf meine Kunden. Die individuelle persönliche Beratung in schöner Atmosphäre ist dabei auch sehr wichtig. Meine vier Modeberaterinnen und ich haben noch nie Kunden unzufrieden aus dem Geschäft gehen sehen. Im Gegenteil: es fühlen sich alle gut aufgehoben und angezogen. Mit unserem Angebot hochwertiger deutscher Designerlabels und Topmarken sind wir breit sortiert und jeder kann die Marke finden, die zu der eigenen Persönlichkeit passt.

Sie haben außerdem die vergangene Zeit genutzt, um einiges im Laden zu verändern?

Rühmann: Das ist richtig. Wir haben renoviert – das Ziel soll sein, dass unsere Kundinnen kommen und einen Laden vorfinden, der frisch, verändert und teilweise neu eingerichtet ist. Ich wollte da auch ein Zeichen setzen und investieren. Mir ist es wichtig, dass sich jedermann hier wohlfühlt und auch, dass die Mode in unserem Ort seinen Stellenwert be- und erhält. Außerdem gibt es ganzjährig eine Outlet-Ecke bei uns. Auch jüngere Kundinnen sollen hier Teile hochpreisiger Modelabels zu Outlet-Preisen finden. Das liegt mir sehr am Herzen. Ich möchte darüber transportieren, dass Qualität auf Dauer mehr Wert hat.

Was ist Ihnen für die Zukunft wichtig?

Rühmann: Zunächst ist es wichtig, dass wir alle gesund aus dieser Pandemie gehen. Natürlich muss jedes Geschäft sich tragen und Einnahmen haben. Umsatz ist sehr wichtig – aber ich finde es traurig, dass uns etwas anderes in dieser Zeit verloren geht. Die physische Distanz und das Maskentragen, das ist im Moment die neue Nähe. Wenn wir das aber alles wieder anders machen dürfen, dann können wir auch wieder so viel mehr als ein Lächeln transportieren.

Sie haben dieser Tage bereits die neue Kollektion für den Winter 21/22 geordert. Konnten Sie denn die letzte Kollektion an den Mann bzw. die Frau bringen?

Rühmann: Durch Click und Collect haben wir unsere Ware im Großen und Ganzen verkaufen können.  Das weibliche ‚Mode-Gen‘ konnte auch in dieser Zeit nicht widerstehen und hat einiges, was wir im Schaufenster angeboten haben, telefonisch oder per Mail bestellt. Außerdem gibt es ja auch unseren Instagram-Account und den Newsletter. Alles ist zwar zeitaufwändiger, auch weil die Schaufenster jede zweite Woche umdekoriert und mit genauen Größen beschrieben werden mussten. Einzelteile, die verkauft worden sind, mussten zusätzlich immer ausgetauscht bzw. ersetzt werden.
Da mein Steckenpferd das Zusammenstellen verschiedener Outfits ist, hat alles großen Spaß gemacht. Und unsere langjährige und erfahrene Dekorateurin setzte dann alles im Fenster in Szene. Und wir haben sehr gute, namhafte deutsche Modepartner – wie zum Beispiel Marc Cain, Luisa Cerano und Joop, die uns in dieser Krise sehr unterstützt und teilweise sogar ‚Überstände‘ zurückgenommen haben. Das ist in der Branche nicht selbstverständlich!

Vielen Dank für das Gespräch. Wir möchten dies jetzt mit einem Zitat des bekannten Karl Lagerfeld beenden, der einmal gesagt hat: „Der Mode entkommt man nicht“.

– PR-Bericht –

Gesellschaft, Leute

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