Quicklebendiger Gartenbauverein

Nach Lastminute-Rettung: Vorstand zieht erste Bilanz

Quicklebendig präsentierte sich der Gartenbauverein beim Jahrestreffen. Und dies, nachdem er bis vor Kurzem noch ums Überleben kämpfte. Seit sich im Mai quasi „lastminute“ eine neue Vorstandschaft fand, hat sich einiges getan. Sogar ein neues Format wird es am zweiten Adventssonntag (10. Dezember) geben.

Rückblick: Die alte Führungsriege wollte sich nach jahrzehntelanger ehrenamtlicher Arbeit zur Ruhe setzen. Die Suche nach Nachfolgern gestaltete sich schwierig. Die Vereinsauflösung hing wie ein
Damoklesschwert über dem Verein. Die Kommune organisierte sogar eine Plakataktion, um die Personalsuche zu unterstützen.

Rettung in letzter Minute

Im Mai dann die Rettung: Rita Guske (62), Heiko Oehler (Vize) und
Birgit Funk (Schriftführerin), allesamt neu im Verein, übernahmen die Leitung. An ihrer Seite die versierte Schatzmeisterin Helga Meindl. Viel Papierkram, die Meldung der neuen Führungsriege beim Verband – für die Bestätigung ließ man sich dort drei Monate Zeit – und das Zurechtfinden bei der Koordination der Aufgaben für 115 Mitgliedern war mit dem Neustart verbunden, berichtete Guske nun beim Jahrestreffen. Das Kaminstüberl im Neuwirt war voller Mitglieder, die hören wollten, wie es läuft.

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Was die Aktivitäten angeht offenbar sehr gut: Die Sonnenblumenaktion mit 27 teilnehmenden Kindern, das Kräuterbuschen-Binden und die Sauerkraut-Aktion wurden gut angenommen. Künftig wird der Verein den Erntedank-Altar in der Theresienkirche bestücken. Die positive Entwicklung wird Monika Wiesheu, die seit 25 Jahren beim Verein ist, sicherlich gefreut
haben.

Beiträge werden steigen

Genauso wie den Vereinsreferenten Thomas Henning. „Das ist eine Super-Geschichte. Herzlichen Dank für euer Engagement“ sagte er unter dem Applaus der Mitglieder. Einen kleinen Wermutstropfen gab’s zum Schluss aber dennoch: Weil der Dachverband die Beiträge erhöht, wird
man 2024 die seit 20 Jahren unveränderten Mitgliedsbeiträge – aktuell 20 Euro im Jahr – erhöhen müssen.

Und es bleibt noch das Generationen-Problem lösen: „Wir brauchen dringend Nachwuchs. Ich hoffe, wir können über die Kinderaktionen deren Eltern gewinnen“, so Guske.

Statt Waldweihnacht: Adventsspaziergang im Goldachpark

Die Waldweihnacht im Birkenecker Wäldchen ist allerdings Geschichte. Der Gartenbauverein lädt stattdessen Kinder und Eltern am zweiten Adventssonntag, 10. Dezember, zu einem Adventsspaziergang mit Laternen in den Goldachpark ein. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Spielplatz  (Mittermeierweg 42). Der Spaziergang endet am Sedlmeierweg. Dazwischen liegen eine Bastel- und Geschichtenstation. Idealerweise haben Teilnehmer eine Laterne und ein Sitzkissen (pro Person) dabei. Die Teilnahme ist kostenlos, Spenden sind willkommen. Getränke, Kuchen und Würstl gegen Entgelt. Um Anmeldung (E-Mail: GBV-HBM@gmx.de) wird gebeten.

Gesellschaft, Topnews

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