Moosbühne spendet 2000 Euro

Unterstützung für Schulkinder und Andi Grimm aus Bad Aibling

Die Moosbühne Graf Hallberg hat im Frühjahr den Moorleichen-Poker gespielt. Die Laienbühne aus Hallbergmoos bescherte vielen begeisterten Zuschauern in sechs ausverkauften Vorstellungen vergnügliche Stunden. Mit dem Erlös von 2000 Euro unterstützt man nun Tafel-Kinder und die Familie von Andi Grimm aus Bad Aibling.

Als Regisseurin Christine Wimmer und Vorstandsmitglied Renate Schmidmeier am späten Nachmittag die Tafel besuchen, herrscht noch reger Betrieb im Laden. Kunden kaufen Brot, Gemüse und Obst zu günstigen Preisen. Die Helfer teilen aus, räumen Waren ein und auf. Die Damen von der Moosbühne sind beeindruckt. Es bleibt Zeit für ein Gespräch über die so wertvolle Arbeit der Tafel, über Armut und Hunger, die es auch in Hallbergmoos gibt.

Schulbedarf: Für viele Familien nahezu unerschwinglich

Auf dem Scheck, den die Frauen von der Moosbühne an Tafelleiterin Tanja Voges und ihren Stellvertreter Johannes Span überreichen, sind 1000 Euro eingetragen. Das Geld ist für Schulkinder vorgesehen, die zum Schuljahresbeginn wieder Hefte, Stifte und Unterrichtsmaterial brauchen. Für manche Familien sind diese Dinge nahezu unerschwinglich. Deshalb, so erklärt Voges, gibt die Tafel 50-Euro-Gutscheine an Schulkinder der aktuell 520 registrierten Tafelkunden aus. Sie können in Schreibwarengeschäften in Hallbergmoos und Eching eingelöst werden. „Ausschließlich für Schulbedarf. Wir haben da ein wachsames Auge darauf, dass der Wertgutschein nicht für andere Dinge verwendet wird“, berichtet Voges. Johannes Span ergänzt: „Wir freuen uns über die Entwicklung der Kinder, von denen einige nun auf den M-Zug oder die FOS gehen. Sie sind haben Pläne und Ziele.“

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Andi Grimm: Herzmuskelentzündung macht sportlichen Mann zum Pflegefall

Die anderen 1000 Euro gehen an Andi Grimm, den man 2018 schon einmal unterstützte: Der sportliche Mann erlitt nach einer schweren Operation sieben Hirninfarkte und wurde mit 55 Jahren zum Pflegefall. Die Moosbühne wurde damals durch einen Bericht des Freisinger Tagblatts auf sein Schicksal aufmerksam. „Wir haben bis heute den Kontakt zu seiner Frau Tina nicht verloren. Sie kämpft immer noch mit der Bürokratie, dem Auf und Ab der Pflegesituation und war die letzten Jahre durch die Doppelbelastung von Beruf und Familiensituation stark gefordert und überfordert“, schildert Christine Wimmer die Situation.

Leute, Topnews

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