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Let’s Dance – in Hallbergmoos

Highlights der Ballettschule Step By Step

Astrid Wagner vermisst ihre "Ballettmäuse" schon sehr - und bereitet sich auf einen Re-Start des Präsenzunterrichts vor. © Izabela Zborowska

„Let’s dance“ heißt es bald wieder bei Step by Step, der modernen Tanzschule mit dem riesengroßen, verspiegelten Ballettsaal in Hallbergmoos. Und man muss nicht in der Fernsehshow auftreten, um gut zu sein. Das kann man auch hier werden – wenn man so ausgebildete Trainer und Lehrer vorfindet wie dort.

Ob klassisches Ballett, Modern-Dance, Contemporary-Dance, Jazz-Dance oder Hip-Hop – all das wird unterrichtet. Astrid Wagner, die sieben Jahre in der damaligen DDR ausgebildet wurde und einen diplomierten Abschluss als Bühnentänzerin in der Tasche hat, arbeitete an renommierten Bühnen in Berlin, bevor sie dann 1990 nach Bayern kam und nur fünf Jahre später die eigene Ballettschule eröffnete.

„Ich vermisse meine Ballettmäuse“

Ihr liegen ihre Schüler, nicht nur die Kleinen, ganz besonders am Herzen und sie freut sich wieder auf den Präsenzunterricht. „Ich vermisse meine Ballettmäuse, denn gerade die Kleinen haben so viel Spaß und Eifer beim Unterricht – und den gilt es zu stabilisieren und falsche Haltungen und Fußstellungen von vornherein zu korrigieren“, so Astrid Wagner.  Dies kann ein Zoom-Unterricht, der in der letzten Zeit angeboten werden musste, nicht bieten. Trotzdem wurde er von vielen angenommen – gerade auch von älteren Schülern, die teils über 10,15 Jahre von und bei ihr unterrichtet werden. „Das ist doch ein Garant für meinen Unterrichtsstil und den meiner Lehrer, wenn die Schüler mir so treu bleiben. Und Tanzen ist meine Berufung und eine, die gefördert werden soll.“

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Von Ballett bis Contemporary Dance

Das gesamte Team bei Step by Step ist First Class: Astrid Wagner, Staatliche Ballettakademie Berlin, unterrichtet Ballett und Kindertanz. Yevgeny Rudenko, Ballettakademie Kiev/Ukraine, unterrichtet Advanced Ballett; Anika Ziegler, University of Arts Niederlande, unterrichtet Modern Dance; Anastasia Menzel, Welt- und Europameisterin in modernen Stilrichtungen: Sie unterrichtet Modern- und Contemporary Dance; Dominique von Mackensen, Broadway Dancecenter New York, unterrichtet Hip-Hop. Und dann ist da noch Izabela Zborowska: Sie ist ausgebildete Fotografin und begleitet seit Jahren alle Ballettaufführungen der Schule mit eindrucksvollen Fotos. Außerdem: Anna Thiel und Carola Weise, die Yoga sowie Pilates unterrichten.

Tanzen liegt seit einiger Zeit im Trend und ist gerade auch bei den Kleinsten ab drei Jahren sehr beliebt. Möchte doch jedes Mädchen tanzen und eher gerne ein Tutu-Röckchen anziehen als ein Turntrikot. Also geht’s dann ab zum Ballett.

Bewegung zur Musik fördert Gesundheit, Koordination und Sozialkompetenz

Es ist nicht nur die Bewegung zur Musik, sie fördert die Gesundheit und stärkt die Muskulatur des gesamten Körpers. Dabei werden Kondition und Koordination gesteigert und – ganz wichtig – bei den Kleinsten – es fördert die Sozialkompetenz.

Und Tanzen macht so Spaß! Das haben bereits die Fürsten und Könige an italienischen und französischen Höfen im 15. Jahrhundert erkannt und sich unterhalten lassen. Bestimmte Fußpositionen und Sprünge wurden dann im 17. Jahrhundert festgelegt und gelten bis heute weltweit.

Für dieses Jahr hat sich Astrid Wagner ein Super-Jahresprogramm ausgedacht und hofft, dass sie es durchziehen kann und es keine Schließungen mehr gibt. Dann hätte Hallbergmoos einige Highlights mehr. Geplant sind:

  • Im Juli ein Outdoor-Shooting mit Isabela Zborowska in den nahegelegenen Isar-Auen. Die Kinder werden dort in verschiedenen Tanzkostümen zum Thema Feen und Wald abgelichtet.
  • Im August ein Sommer-Programm – eine Woche bunte Ferienfreizeit rund ums Tanzen für Kinder aller Altersgruppen
  • Im September ein filmisches Theater-Projekt vom Udei e.V. (Kollektiv für KunstGeschichten) unter der Regie von Thomas Goerge in der Tanzschule in Hallbergmoos und der Mitwirkung der Step by Step-Schüler.
  • Im Dezember die Märchen-Tanzaufführung ‚Hänsel und Gretel‘ in der Ballettschule.

Casting für das „Supertalent“

Es läuft also wieder in der Ballettschule und man ist auch außerhalb unseres Landkreises auf dieses Studio aufmerksam geworden. So hat zum Beispiel „Let’s dance“ angefragt, einzelne Tanztrainings mit Promis dort durchzuführen und das „Supertalent“ hielt via Zoom ein Casting dort ab. Die 8-jährige Tessa Oertel aus Regensburg wurde von den Fernsehmachern interviewt und ist weitergekommen.

„Sie hat das Zeug, dort zu gewinnen“, so Astrid Wagner, „das würde nicht zuletzt mich ganz besonders freuen, denn sie hat hart dafür gearbeitet.“

Toi, toi, toi und Let’s dance!  Oder wie hat der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche gesagt: „Verloren sei uns der Tag, wo nicht einmal getanzt wurde“.

Beate Bodenschatz

– PR-Bericht –

Gesellschaft

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