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Landwirtschaft sichtbarer machen

Gemeinde Hallbergmoos will Regionalmarketing anstoßen

Örtliche Landwirte, die zuletzt mit ihrer Aktion "Hallbergmoos blüht" von sich reden gemacht haben, dürfen mit der Unterstützung der Gemeinde rechnen. Eine Marketing-Kampagne soll Verbrauchern aufzeigen, was regionalen Erzeuger anbieten. © Oestereich

Die Kommune will mit einer Kampagne die örtliche Landwirtschaft stärken. Einen entsprechenden Antrag von Tanja Knieler (Umweltreferentin, CSU) und Markus Loibl (Landwirtschaftsreferent, Einigkeit) folgte der Rat nun einstimmig. Ziel ist es, ein Regionalmarketing anzustoßen, um die landwirtschaftlichen Produzenten „sichtbarer“ zu machen.

„Die wenigsten wissen, was Landwirte anzubieten haben“

„Wir wollen über unsere Landwirte informieren. Die wenigsten wissen, was sie anzubieten haben“, unterstrich Loibl. Fairtrade (siehe eigener Bericht), sei eine gute Sache. „Aber die Regionalität darf nicht hinten runterfallen“, unterstrich Loibl. Knieler ergänzte: „Viele Menschen wissen gar nicht, was und wo sie ab Hof kaufen können.“

Social Media, Online-Einkäufe und Fotostrecken

Zeitnah solle, so Knieler, eine Kampagne entwickelt werden. Angedacht sind u.a. Flyer, die auf die Angebote hinweisen, die Nutzung von örtlichen Print-Medien, Social-Media-Kanäle, Fotokampagnen und die Entwicklung einer App.

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Politisches Signal

Die Grünen unterstützen die Idee, so Sabina Brosch, „zu 100 Prozent“. Es sei wichtig, ein politisches Signal zu auszusenden. Weil es Überschneidungen mit der Fairtrade-Initiative gibt, wäre aus ihrer Sicht auch diese Kampagne beim AK Nachhaltigkeit in besten Händen. „Es soll ja über eine bloße Darstellung hinausgehen. Wir müssen eine Strategie und Alleinstellungsmerkmale herausarbeiten.“

Der Gemeinderat folgte in seinem Beschluss allerdings den Antragstellern: Die Gemeindeverwaltung wurden mit der Konzeptentwicklung (inklusive Kostenaufstellung) beauftragt. Mit der Einrichtung einer Plattform für Online-Einkäufe, so Geschäftsleiterin Julia Hollmer, hat die Wirtschaftsförderung bereits begonnen. Das Knowhow, so Knieler, können man in jedem Fall auch nutzen.

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