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Ladeinfrastruktur in Hallbergmoos weiter ausgebaut

Fünf neue Ladesäulen im Gemeindegebiet

Fünf neue E-Ladestationen nahmen (v.l.) Christian Thomann (N-ERGIE), Bürgermeister Josef Niedermair und Michael Kirmayer (Leiter Ordnungsamt) nun symbolisch in Betrieb. Foto: S. Brosch

Wer die Energiewende schaffen will, muss auch bei der Mobilität umdenken. Die Zulassungen der Elektroautos steigen: Im Landkreis Freising waren m Jahr 2021 insgesamt 161.152 Fahrzeuge unterwegs, davon 1279 Pkws und 73 Lkws, die rein elektrisch betrieben werden.

Hallbergmoos hat angesichts der steigenden „Stromer“ den Ausbau der Infrastruktur vorangetrieben, an fünf neuen Ladesäulen, davon eine DC-Schnell-Ladesäule, kann nun im Gemeindegebiet geladen werden: gegenüber der VR-Bank am Freiherr-von-Hallberg-Platz, am Gemeindesaal, dem Parkplatz der Nachbarschaftshilfe, auf dem Parkplatz am Sport- und Freizeitpark und der Predazzoallee. Das Gewerbegebiet wird über die Lilienthalstraße versorgt.

Weiterer Schritt in Richtung Elektromobilität

„Selbstverständlich schreiben auch wir in Hallbergmoos den Umwelt- und Klimaschutz groß und gehen damit auch den Schritt in Richtung Elektromobilität“, betont Bürgermeister Josef Niedermair (CSU). „Mit den 14 Ladesäulen ist unsere Gemeinde nun sehr gut versorgt.“ Der Infrastruktur-Ausbau wird mit der N-Ergie als Partner gegangen, einem Ladeverbund von bereits über 65 kommunale Stadt- und Gemeindewerken in Nordbayern, der an einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für E-Autos in der Region arbeitet. N-Ergie spielt in der Liga der zehn größten in Deutschland, ist der zweitgrößte in Bayern.

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Strom tanken per App

Die entsprechende App „Ladverbund+“ steht im Google Play Store sowie Apple Store kostenlos zur Verfügung. „Wer sich für diesen Ladeverbund entscheidet und Kunde bei N-Ergie ist, für den bieten wir auch günstige Konditionen, derzeit von 0,36 Euro pro Kilowattstunde an“, betonte Christian Thomann, Key Account Manager von N-Ergie. Wer nur Teil des Ladverbundes ist bezahlt 42 Cent, wer rein über den QR Code tankt, für den werden 46 Cent fällig. Eine Kreditkartenzahlung ist an den Säulen noch nicht möglich, „Kunden haben aber die Möglichkeit sich eine RFID-Karte beim Ladeverbund zu bestellen, die mit einer Kreditkarte als Zahlungsmittel verknüpft ist“, so Thomann.

N-ERGIE bietet 24-Stunden-Service

Die Ladesäulen wurden von N-Ergie aufgestellt und werden auch von ihnen mit einem 24 Stunden-Service betreut, jede Ladestation „kostet“ rund 12.000 Euro. Aufgrund von Förderungen des Bundes und auch vom Freistaat Bayern verbleiben für Hallbergmoos rund 5.000 Euro pro Ladesäule. „Eine sehr überschaubare und für unsere Gemeinde lohnende Ausgabe“ ist sich Niedermair sicher.

Sabina Brosch

Gesellschaft, Politik

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