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Hallbergmooser siegt bei JUGEND FORSCHT

Jonathan Hähne ist Bundessieger im Fachgebiet Mathematik / Informatik

Jonathan Hähne (18) aus Hallbergmoos siegte beim Bundeswettbewerb "Jugend forscht" im Fachgebiet Mathematik / Informatik. © Jugend forscht / Max Lautenschlaeger

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek hat am Sonntag (30. Mai) Deutschlands beste Nachwuchswissenschaftler gekürt. Die Auszeichnung des 56. Bundeswettbewerbs „Jugend forscht“ fand wegen der Corona-Pandemie erstmals online statt. Unter den Preisträgern in der 18-jährige Hallbergmooser Jonathan Hähne. Der Student der Technischen Universität München (TUM) in Garching siegte im Fachgebiet Mathematik / Informatik und erhielt den mit 2500 Euro dotierten Preis.

Tolle Bilder aus dem Computer

Spiele und Kinofilme verblüffen heute mit erstaunlich realistischen Computeranimationen. Für die tollen Bilder sorgt unter anderem ein Verfahren namens Raytracing: Die Software errechnet den Verlauf eines jeden Lichtstrahls und erlaubt eine realitätsnahe Darstellung etwa von Reflexen. Allerdings ist die Methode aufwändig und erst seit Kurzem in Echtzeit anwendbar – vorteilhaft insbesondere für Spiele.

Prototyp für neuartige Raytracing-Software

Jonathan Hähne entwarf den Prototyp einer neuartigen echtzeitfähigen Raytracing-Software. Diese hat unter anderem das Potenzial, Rundungen besser abzubilden als die üblichen Algorithmen. Als Herausforderung erwies sich der Speicherbedarf: Der Jungforscher musste sich ein paar ausgefeilte Tricks einfallen lassen, um ein Überlaufen des Speichers beim Rechenvorgang zu verhindern.

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Die Jury hat die Stringenz beeindruckt, mit der Jonathan Hähne die Aufgabenstellung anging. Obwohl aktuell sehr viel auf diesen Gebieten gearbeitet wird, ist die angewandte Methode geeignet, 3-D-Rendering in Echtzeit breiter und auf schwächerer Hardware verfügbar zu machen. Von der Anwendung mathematischer Methoden bis zur effizienten Programmierung hat er alle Probleme hervorragend gelöst.

Das Bundesfinale 2021, für das sich 169 junge MINT-Talente mit 113 innovativen Forschungsprojekten qualifiziert hatten, wurde gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und vom Science Center experimenta in Heilbronn. Die Veranstaltung fand aus Gründen des Infektionsschutzes erstmals in der Jugend forscht Geschichte online statt.

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