Fronleichnam „light“

Christen feiern katholisches Hochfest unter freiem Himmel

An Fronleichnam wird seit Jahrhunderten der Leib des Herrn in einer schönen Monstranz durch die Straßen getragen. In Hallbergmoos wurde heute (3. Juni) das katholische Hochfest in einer „Light“-Version unter freiem Himmel am Freiherr-von-Hallberg-Platz begangen.

Zeichen der Freude

Nicht zuletzt auch mit Blick auf die Corona-Pandemie stellte Pfarrer Thomas Gruber in seiner Predigt einen Vergleich zwischen der Monstranz mit dem Leib des Herrn und dem Pokal bei einer Meisterschaft an: „Sie ist Zeichen des Sieges, des Erfolges und damit ein Zeichen der Freude“. Sie sei Zeichen des Sieges Christi über den Tod durch seine Auferstehung. Mit der Einsetzung der Eucharistie habe er selbst dieses Zeichen – wie einen Pokal – gestiftet.

Zusammenhalt und Gemeinschaft

Sie sei darüber hinaus Zeichen des Zusammenhalts, den es ab und zu braucht, um die Gemeinschaft sichtbar zu machen und damit zu stärken. Und so der dritte Punkt mit Symbolkraft, es sei „Zeichen der Weggemeinschaft“: Der Leib des Herrn werde damit zum einen noch einmal deutlich sichtbar. „Und zum anderen bedeutet es, auf dem Weg zu ihm zu sein.“

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Das Brot in der kleinen Form, so Pfarrer Gruber, erinnere daran, „dass wir klein sind und wir Brot teilen müssen, um größer zu werden. Es mahnt uns auch zur Bescheidenheit.“

Kleine Prozession

Nach der Eucharistie, die musikalisch von den Goldacher Buam begleitet wurde, führte die Prozession nicht wie gewohnt durch die Straßen der Gemeinde: Der Geistliche trug die Monstranz in Begleitung von Ministranten zum Altar am benachbarten Kindergarten Sonnenschein.

Gesellschaft, Topnews

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