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Einsatzkräfte aus dem Landkreis Freising leisten im Hochwassergebiet Hilfe

NAVIS und THW im Einsatz

NAVIS aus Mooburg bereitet im Krisengebiet in Ahrbrück Trinkwasser auf - etwa 25.000 Liter pro Stunde. Foto: Navis e.V.

Es sind unvorstellbare Zerstörungen gewesen, die die Fluten in der vergangenen Woche in Westdeutschland und ganz im Süden Bayerns angerichtet haben. Zahlreiche Einsatzkräfte, auch aus dem Landkreis Freising, sind daraufhin ins Krisengebiet aufgebrochen, um den zum Teil vor dem Nichts stehenden Menschen dort Hilfe zu leisten. In Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Freising und der Kreisbrandinspektion Freising werden die Einsätze koordiniert.

NAVIS sorgt für sauberes Trinkwasser

Schon am Sonntag machte sich die Hilfsorganisation NAVIS aus Moosburg auf den Weg und hat seither einiges erreicht. Am Mittwoch starteten mehrere Helfer, um das elfköpfige Team im Schadengebiet in Ahrbrück (Rheinland-Pfalz) zu unterstützen. Hauptsächlich kümmert sich NAVIS dort darum, dass die Menschen sauberes Wasser zu trinken bekommen.

Insgesamt fünf Trinkwasseraufbereitungsanlagen sind im Schadengebiet im Landkreis Ahrweiler im Dauereinsatz. Diese können 5.000 Liter Wasser pro Stunde reinigen, zusammen das Team produziert etwa 25.000 Liter Trinkwasser pro Stunde. Seit Donnerstag wird das Trinkwasser in das örtliche Wassernetz eingespeist. Somit haben alle angeschlossenen Ortschaften endlich wieder Wasser aus der Leitung. Am Freitag lösen sechs Kräfte von NAVIS sechs Helfer vor Ort ab, die dann am Samstag heimreisen.

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THW Freising errichtet Behelfsbrücke

Das THW Freising wird heute (26. Juli) in den Landkreis Ahrweiler reisen und dort eine Behelfsbrücke vom Typ Krupp-D mit einer Länge von 51 Metern errichten. Zehn Freisinger Brückenbauspezialisten werden das aus den drei Brückenbaugruppen Bad Kreuznach, Müllheim und Freising gebildete Einsatzteam verstärken. „Ziel ist es, die Brücke bis zum Wochenende fertig zu stellen, um so die völlig zerstörte Straßeninfrastruktur in dem extrem stark betroffenen Ahrweiler wieder ein Stück weit herzustellen“, sagt Ortsbeauftragter Michael Wüst. Es sei damit zu rechnen, dass in der Folge weitere Behelfsbrücken in den Schadensgebieten in Nordrhein-Westfalen oder Rheinland-Pfalz zu bauen sein werden.

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