Brigitte Sageder ist neue VdK-Vorsitzende

Ehemalige Leiterin des Seniorenheims in Hallbergmoos übernimmt die Aufgaben von Bärbel Brenner

Brigitte Sageder übernimmt beim VdK-Ortsverband die Verantwortung: Beim Jahrestreffen wurde die 66-Jährige mit großer Mehrheit zur neuen ersten Vorsitzenden gewählt. Ihre Vorgängerin, Bärbel Brenner, bleibt dem Sozialverband als Stellvertreterin erhalten.

Trotz aller Corona-Einschränkungen konnte Brenner eine beachtliche Bilanz vorlegen: Mit 538 Mitgliedern (+ 69 gegenüber 2019) ist der VdK Hallbergmoos der zweitgrößte im Landkreis (7000 Mitglieder). Das Durchschnittsalter liegt bei 63 Jahren. Einige wenige Stammtische, ein Vortrag über Pflegegrade, gelegentlich auch Kranken- und Geburtstagsbesuch und ein Ausflug nach Ruhpolding waren in diesem Zeitraum immerhin möglich.

Vereinsreferent: Wichtige Arbeit des VdK

Beeindruckt von der großen Zahl der anwesenden Mitglieder – 82 Frauen und Männer – zeigte sich Vereinsreferent Thomas Henning: „Das zeigt, wie wichtig das Zusammensein und die Arbeit des VdK ist.“ Froh ist der VdK über die Unterstützung der Kommune, die gerade die Vereinszuschüsse erhöht hat. Denn von den Mitgliedsbeiträgen (72 Euro jährlich) bleiben nur 6 Euro beim Ortsverband. Nichtsdestotrotz konnte man 1000 Euro für die Opfer der Hochwasserkatastrophe spenden. Und beim aktuellen Jahrestreffen wurden 376 Euro für die Tafel gesammelt.

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„Was Besseres kann uns nicht passieren“

Brenner, die zehn Jahre lang den Ortsverband leitete, tritt nun einen Schritt zurück – und überlässt Brigitte Sageder das Ruder. „Was Besseres kann uns nicht passieren“, warb Brenner für ihre Nachfolgerin, die großen Sachverstand mitbringt: Die 66-Jährige leitete 18 Jahre lang das Seniorenheim. Seit zwei Jahren ist sie im Ruhestand und kann sich nun den Aufgaben beim VdK widmen. Ihre Stellvertreterinnen sind Bärbel Brenner und Gerlinde Bachl-Lemer. Letztere ist gemeinsam mit Marga Hagl auch Frauenbeauftragte. Schriftführer bleibt Anton Schober. Die Kasse übernimmt Irene Busl (49) von Heinz Hiller, der nach zehn Jahren das Amt abgibt, weil er nach eigenem Bekunden „kein Digitaler“ ist. Hiller ist nun zusammen mit Horst Wagner und Helmut Müller im erweiterten Vorstand (Beisitzer).

Kreisvorsitzende: „Man kann das Ehrenamt gar nicht genug ehren“

Gabriele Woelk, die als Wahlleiterin fungierte, dankte Brenner und ihren Vorstandsteam für ihr Engagement: „Man kann das Ehrenamt gar nicht genug ehren“, sagte sie. Die neue Vorstandschaft will den Mitgliedern nun wieder etwas bieten, hat aber bewusst auf ein festes Jahresprogramm verzichtet. Was aber sicher ist, dass der schon ausgebuchte Vereinsausflug (26.6. – 2.7.) mit dem Schiff nach Budapest führt. Im Herbst ist eine Tagestour und im Advent die traditionelle Weihnachtsfeier geplant.

Gesellschaft, Leute

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