Bandltanz unterm „g’stutzten“ Maibaum

Trotz durchwachsenem Wetter strömten die Besucher zahlreich zum Maifest des Burschenverein Goldach

Ein banger Blick in den Himmel: Das hat beim Burschenverein Goldach fast schon Tradition, wenn sie das Maifest mit Bandltanz beim Alten Wirt in Goldach vorbereiten. Das war auch heuer nicht anders.

„Es war guad, dass mas g’macht ham“, so das Fazit von Burschen-Chef Niklas Weltmaier. Vor allem am Nachmittag, als der Himmel aufklarte, strömten die Besucher zur Traditionsveranstaltung. Darunter viele, die von der Radlrallye kamen und mit Steckerlfisch, Schaschlik, Kaffee und Kuchen, den Kalorienspeicher wieder auffüllten.

Und beim Anblick des Maibaums ein wenig stutzten: Wo sonst ein gut 30 Meter langer Maibaum über allem thront, war heuer nur eine verkürzte Version in Weiß-Blau zu bewundern. Grund: Der Burschenverein hatte im Vorjahr den alten Maibaum abgesägt und meistbietend versteigert. Wegen der Corona-Auflagen konnte man heuer keine Maibaum-Wache durchführen – und begnügte sich letzten Endes mit dem, was von dem alten Prachtstück noch übrig war.

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„Es ist für die Leut‘ wichtig, wieder zu feiern.“

„Es ist für die Leute wichtig, wieder zu feiern. Und auch für unseren Verein“, unterstrich der Vorsitzende des Burschenvereins. Nach zwei Jahren Corona-Stillstand, so fügte er hinzu, tue eine solche Veranstaltung dem gesellschaftlichen Miteinander und auch der Vereinskasse gut. Zumal man im Jahr 2025 das 100-jährige Bestehen des Vereins ordentlich feiern will. Aktuell zählt der Verein 180 Mitglieder, Tendenz steigend.

Den Goldacher Burschen, Madln, und auch den „Alt-Burschen“, die beim Maifest kräftig mit anpackten, dankte Weltmaier ausdrücklich: „Es hat alles noch nie so gut geklappt wie heuer.“ Und nächstes Jahr, so das Versprechen, wird es auch wieder einen stattlichen Maibaum geben. „Wir schauen uns schon nach einem neuen Exemplar um“, berichtete Weltmaier.

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